Biografie

Beata Marti

Die Sopranistin ungarischer Abstammung wuchs in Konstanz am Bodensee auf und lebt nach  längeren Aufenthalten in Wien und München heute in Niederbayern. Sie erhielt schon früh Klavier-, Tanz- und Gesangsunterricht und begann nach dem Abitur ein Gesangstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Ingeborg Reichelt und Anna Schander. Nach dem Diplom 1997 wechselte sie für ein Aufbaustudium an das Richard-Strauss-Konservatorium München zu Kammersängerin Gudrun Wewezow.

Ihre Studien konnte sie im Rahmen von Meisterkursen bei Emilio Battaglia, Ingrid Bjoner, Kurt Widmer und Ernst Haefliger vervollkommnen. Sie erhielt Preise und Auszeichnungen im In und Ausland, so das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins 1995 und der Bayreuther Festspiele 1999, sie war Finalistin im Belvedere Wettbewerb 1997 für Operette, und gewann Preise beim Istituto Europeo in Florenz 2001/2002.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Sopranistin noch als Studentin im Rahmen von freien Produktionen im Münchner Raum mit Partien wie der Pamina in der Zauberflöte, mit der Konstanze in der Entführung aus dem Serail beim Freien Landestheater Bayern und der Süddeutschen Kammeroper, und mit der Rosalinde in der Fledermaus, mit der Irene in Händels Tamerlano, der Musette in Boheme und der Lauretta in Gianni Schicchi beim Istituto Europeo Florenz 2001 und 2002. Sie war die Olga in der Dollarprinzessin in Passau am südostbayerischen Landestheater und verkörperte in einer konzertanten Aufführung die Traviata in Bari. Weiterhin sang sie die Titelpartie in Viktoria und Ihr Husar in Bad Hall bei den Operettenfestspielen 2002 und wieder die Rosalinde in der Fledermaus. Schnell wurde die Rosalinde zu Ihrer wichtigsten Partie, die sie inzwischen bereits in diversen internationalen Produktionen verkörperte, so auch 2001 an der Wiener Kammeroper , wo sie 2004 auch als Arminda in Mozarts La finta giardiniera zu sehen war .

Beata Marti ist eine viel gefragte Konzertsängerin. Sie sang Mendelssohns Elias in der Berliner Philharmonie und gastierte mit dem Mozart Requiem 2002 in Verona, mit dem Messias in Turin und gestaltete Haydns Jahreszeiten im Wiener Musikvereinssaal mit dem Akademischen Orchesterverein im Dezember 2003. Außerdem widmet sie sich mit großer Leidenschaft populären Programmen und der  Operette. 2005 gastierte sie mit einer großen Johann-Strauß-Gala in Spanien und Portugal. 2006/2007 sang sie Neujahrskonzerte mit großem Orchester in Florida. Große Operettentournee 2012 mit Bernhard Hirtreiter und Eva Lind, Open Air Konzerte in Österreich mit Paul Potts.

Auf der Theaterbühne war sie 2010  (wegen des großen Erfolges Wiederaufnahmen in 2011, 2012 und 2013) in der Rolle der Kriemhild in Oscar Straus`Lustigen Nibelungen in der Kammeroper München zu erleben. In einer Produktion der Münchner Kulturstiftung sang sie 2011 die Violetta  (Traviata) und 2012 erstmals die Agathe in Webers Freischütz, gleichzeitig sang sie bei den Audi-Sommerkonzerten die Nachtigall in der Uraufführung der Kinderoper Der König der Vögel von Alexander Comitas (Libretto Rudolf Herfurtner).

Presse

  • ….hinreißend. Mit jugendlichem Charme und schöner Stimme…

  • ...phänomenale Rosalinde...

  • Süddeutsche Zeitung
  • Münchner Merkur